MORGENTHAU

Iran

Vor der iranischen Botschaft in Berlin haben sich etwa 20 Demonstranten angekettet. Sie protestierten damit gegen die Politik der Teheraner Regierung. Die Exil-Iraner trugen laut DPA Transparente mit Aufschriften wie «Keine Atommacht Iran» bei sich und verteilten Flugblätter. Die Polizei durchtrennte die Ketten. In Moskau beraten heute die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland über einen Ausweg aus dem Konflikt um das iranische Atomprogramm. Russland lehnt weiter Sanktionen ab. Die USA fordern ein hartes Vorgehen.

1 Kommentar 18.4.06 16:08, kommentieren

"Iran hat keine Atomkraftwerke, weder für Uran noch für Plutonium. Wofür braucht man also den Schwerwasserreaktor in Arak, wenn nicht für atomare Waffen? Iran verfügt über die zweitgrößten Gasreserven weltweit, die den Verbrauch Europas 400 Jahre lang decken könnten. Außerdem hat er die weltweit drittgrößten Erdölreserven. Die Stromerzeugung mit Gas ist elf Mal preiswerter als durch Atomkraft. Ein Atomkraftwerk wird ohnehin nur 2,5 Prozent des iranischen Energiebedarfs decken können."

Amir Taheri in der Netzzeitung

1 Kommentar 27.3.06 20:49, kommentieren

20.3.06 19:53, kommentieren

Leben mit tausend Diktatoren

Was denkt das iranische Volk? Glaubt es an seine Führung? Setzt es auf die Bombe? Auf den Spuren einer Gesellschaft zwischen Erschöpfung und zäher Hoffnung

Wadi

1 Kommentar 19.3.06 21:55, kommentieren

»Bei weitem mehr Morddrohungen als 50Cent« hat die »muslimische Madonna« Deeyah seit dem Beginn ihrer musikalischen Karriere erhalten. Die Gefahr geht hier allerdings nicht von verfeindeten Gangs oder geprellten Drogendealern aus, es sind die Islamisten, die mal wieder die Messer wetzen. 1996 schaffte sie es bis in die norwegischen Top-Ten. In einem ihrer Musik-Videos war ihr unverhüllter Rücken zu sehen. Das nahmen die eifrigen Koranfans zum Anlass, Deeyah auf einem ihrer Konzerte auf der Bühne körperlich zu attackieren, ihre Familie zu bedrohen, man versuchte sogar, sie aus ihrer Schule zu entführen. Die damals 18jährige Sängerin flüchtet daraufhin mit ihrer Familie nach London und zog sich zunächst aus dem Musikbusiness zurück. Zum Glück ist sie schon seit langem wieder zurück auf der Bühne und ihr neues Video thematisiert offen die Frauenverachtung in islamischen Gesellschaften. Im Clip zu What will it be wift Deeyah die Burka ab, um ordentlich Haut zu zeigen, im Text dazu heisst es »We dont take it lightly when you threatinin women. How you have so much hate and yet faith in religion? Fake in the system, need to take a break with the dissin, before you end up in the lake with the fishes. Hearin bout the Muslim Madonna, asian j-lo, lookin for drama (ok) if you say so. If you that religious and not with trendy clothes, then what you doin even watchin videos?« . Dazu der Refrain: »DO YOU STAND UP, LAY DOWN OR FOLLOW? WHAT WILL IT BE? WILL IT ALL BE THE SAME AGAIN TOMORROW?« . Im Video ist zudem wieder ihr unverhüllter Rücken zu sehen, auf den Fotos mundtoter muslimischer Frauen projiziert werden (ua das der lesbischen Islamkritikerin Irshad Manji oder Rahila Iqbal, die in Pakistan von ihren Verwandten ermordet wurde, da sie einen Mann ihrer Wahl heiraten wollte). Seit der Veröffentlichung des Videos musste Deeyah nun auch in England einige Konzerte aus Sicherheitsgründen absagen und benötigt ständigen Personenschutz.

Video: MOV

Quelle: Beatpunk

1 Kommentar 10.3.06 19:47, kommentieren

Die Angst vor der Gewalt islamischer Fanatiker ist leider noch immer zu gro?. Selbst wer im Geheimen ?ber die Karikaturen schmunzelt, muss sich ?ffentlich zur?ckhalten. Denn erst vor kurzem hat der Rat der Religionsgelehrten in Suleymaniah eine Fatwa gegen den Schriftsteller Meriwan Halabjaye verh?ngt, der es gewagt hatte, verschiedene islamkritische Schriften zu ver?ffentlichen. Zur offenen Solidarit?t mit D?nemark rufen bislang nur einige wenige Internetseiten auf. ?Kurdistan muss D?nemark zur Seite stehen, denn zu lange schon ist es das Opfer von Zensur?, steht im Weblog Mizgin geschrieben.

Andere Formen des Widerstands existieren kaum. Wer im herrschenden Klima der Angst und Hysterie offen f?r Presse- und Meinungsfreiheit und gegen die Bigotterie der Regimes eintritt, muss ?berall im Nahen Osten noch immer um sein Leben bangen. Dabei haben die Bilder von Demonstranten aus Gaza, Damaskus und London, die etwa die Enthauptung d?nischer Journalisten fordern, noch eine zus?tzliche Wirkung. Auf keinen Fall n?m lich m?chte man im kurdischen Nordirak, wo die Menschen gerade versuchen, sich gem??igt und prowestlich zu geben, mit diesen fanatischen Muslimen identifiziert werden.

Das Verr?ckteste an der Sache sei allerdings, meint der Journalist Awat Rizgar, dass es in der Region viel bessere und deftigere Witze ?ber Mohammed und den Islam g?be. Warum so viele Europ?er sich f?r ein paar vor Monaten ver?ffentlichte Karikaturen entschuldigen, statt vehement die Pressefreiheit gegen Islamisten und andere Feinde der Freiheit zu verteidigen, kann er jedenfalls nicht verstehen.

aus einem Artikel der aktuellen Jungle World

2 Kommentare 15.2.06 15:31, kommentieren

Pusztapunk.tk berichtet:

Ein bekannter iranischer autor eines internet-tagebuchs (weblog) reist am heutigen Dienstag nach Israel und will damit bewusst seine regierung in Teheran provozieren. Hossein Derakhshan geht dabei das risiko ein, nicht mehr in sein heimatland zur?ck reisen zu d?rfen. Sein ziel sei es, seinen ?20.000 t?glichen iranischen lesern zu zeigen, wie es in Israel wirklich aussieht?, schreibt Derakhshan. In seinem internet-tagebuch schreibt er unter dem namen ?Hoder? und ist einer der bekanntesten iranischen blogger. Die ?Deutsche Welle? ehrte den Iraner mit dem ?International Weblog Award 2005″. Die mehrheit seiner landsleute identifiziere sich nicht mit den ?u?erungen ihres pr?sidenten Mahmud Ahmadinedschad, so Derakhshan. Er wollte am heutigen Dienstag von Berlin-Sch?nefeld nach Tel Aviv fliegen. Seine reise dokumentiert er online mit berichten, fotos und videos. Er schreibt dabei zum einen auf englisch unter hoder.com/weblog, zum anderen auf persisch unter i.hoder.com. Fotos gibt es unter anderem bei flickr.com/photos/hoder. Der Iran unterh?lt keine diplomatischen beziehungen mit Israel. Iranern ist es verboten, nach Israel zu reisen. ?Das k?nnte f?r mich bedeuten, dass ich lange zeit nicht mehr in den Iran einreisen kann?, sagt Derakshan. Er lebt inzwischen im kanadischen Toronto, weil die iranische regierung das internet und blogger rigoros zensiert. ?Ich bin kanadischer staatsb?rger und kann in jedes land reisen, in das ich will?, schreibt er. Es gebe mittlerweile viele iranische juden in Israel, etwa staatspr?sident Mosche Katzav und verteidigungsminister Schaul Mofas. ?Ich will mit ihnen sprechen und ihre sichtweise von Israel und den Iran portr?tieren.? Die internationale blogger-szene nimmt die aktion Hosseins mit gro?em interesse zur kenntnis und ruft dazu auf, dem Iraner mit spenden zu helfen.

israelnetz.de

1 Kommentar 25.1.06 20:41, kommentieren

BND-WARNUNG

Iran k?nnte innerhalb weniger Monate Atombombe bauen!

Nach Erkenntnissen des BND ist der Iran wesentlich n?her am Bau einer Atombombe als bisher angenommen. Zudem spiele das Land mit dem Westen weiter ein Versteckspiel. Irans Pr?sident sucht derweil den Schulterschluss mit Syrien.

"Uns wurden die Augen ge?ffnet, dass die Planungen am Bau einer Atom-Bombe sehr viel weiter fortgeschritten sind, als wir bisher wussten", sagte einer der Au?enpolitiker, der an der Sitzung teilgenommen hatte.

Konkret sagte BND-Chef, dass der Iran m?glicherweise nur wenige Monate vom Bau einer Atombombe entfernt sei und damit sehr viel n?her an diesem Ziel als bisher angenommen. Mittlerweile habe sich die "Rezeption" der iranischen Planungen auch bei der Atomkontrollbeh?rde IAEO drastisch ge?ndert. Bisher hatte sich die Beh?rde stets moderat ?ber die Entwicklungsfortschritte ge?u?ert. Nun aber sei man zu der Einsicht gekommen, dass der Iran sehr viel weiter sei als bisher angenommen. Allerdings wurde in der Ausschusssitzung auch gesagt, dass die weiteren Kontrollen der IAEO f?r die Entwicklung m?glicher Nuklearwaffen eine bremsende Wirkung habe.

Ganz neu war die Darstellung des BND nicht. Israels Au?enminister Silwan Schalom hatte im September mitgeteilt, Iran k?nne binnen eines halben Jahres das Know-How zum Bau einer Atombombe besitzen. Das unabh?ngige Internationale Institut f?r Strategische Studien ging damals davon aus, dass Iran mindestens f?nf Jahre davon entfernt sei, gen?gend spaltbares Material f?r eine einzige Bombe herzustellen. Ein realistischer Zeitraum seien aber eher 15 Jahre.

Gleichwohl waren viele Abgeordnete nach Uhrlaus Vortrag ?berzeugt, dass nun entschiedener gehandelt werden m?sse. Zuvor hatten sie mehrere Satellitenbildern von den geheimen Forschungseinrichtungen im Iran gesehen. Von diesen Einrichtungen soll es den Erkenntnissen des BND mindestens 20 geben. Anhand der Bilder wurde deutlich, dass viele der Anlagen in Keller- und Bunkeranlagen versteckt seien und dass der Iran alles tut, um seine Fortschritte vor der Welt geheim zu halten. "Man gewann anhand der Bilder den Eindruck, dass uns der Iran an der Nase herumf?hrt", so einer der Ausschussteilnehmer.

Allerdings unterstrich der bei der Sitzung anwesende Au?enminister, dass noch nicht alle Wege f?r eine Verhandlungsl?sung ausgesch?pft seien. Demnach versucht Israel im Moment, die harte Haltung Russlands gegen m?gliche Sanktionen gegen den Iran durch Gespr?che in Moskau aufzuweichen.

Gespannt warteten Beobachter des Streits auf neue ?u?erungen des iranischen Pr?sidenten Mahmud Ahmadinedschad. Der traf am Donnerstagmorgen zu einem zweit?gigen offiziellen Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein. Ahmadinedschad will mit seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad, der ebenfalls wegen des m?glicherweise von Syrien gelenkten Anschlags auf Rafik Hariri international unter Verdacht ist, ?ber den internationalen Druck auf beide Staaten sprechen. Der iranische Pr?sident wurde am Flughafen von Au?enminister Faruk al-Schara empfangen. Vor seiner Abreise hatte er erkl?rt, beide Staaten seien "gegen ausl?ndische Einmischung in der Region".

Unterdessen hat der franz?sische Staatschef Jacques Chirac Terror-Staaten mit Atomwaffen gedroht: Frankreich behalte sich das Recht auf eine Vergeltung in "nicht konventioneller" Weise vor.

1 Kommentar 19.1.06 14:14, kommentieren

11.1.06 16:08, kommentieren

Ahmadinejad und Hitlernostalgie
Von Dr. Karim Ghassim

Dr. Karim Ghassim ist der Vorsitzende des Umweltausschusses des Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI). Er hielt eine Rede mit dem Titel "Ahmadinejad und Hitlernostalgie" auf dem Berliner Seminar "Humanit?rer Schutz und Sicherung der Grundrechte f?r die iranischen Volksmojahedin in Ashraf-City". Dieses Seminar war vom Deutschen Solidarit?tskomitee f?r einen Freien Iran organisiert und befasste sich mit der aktuellen Lage im Iran sowie mit der Rolle der iranischen Opposition.

Hier lesen Sie den vollst?ndigen Redebeitrag von Dr. Karim Ghassim

1 Kommentar 29.12.05 14:01, kommentieren

Das wahre Ausma? der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Iran und der BRD sind auch gut dargestellt in der J?dischen vom 24.12.05 durch Matthias K?ntzel:

Sind 500.000 Paradiesschl?ssel genug?

1 Kommentar 25.12.05 14:35, kommentieren

Und da sage noch jemand, ?autorit?re Charaktere? (oder wie auch immer man sie nennen will) seien nicht lernf?hig. Man muss nur ein wenig nachhelfen und die Machtverh?ltnisse in Ordnung bringen, schon kennen sie - ganz ohne Folter! - die Menschenrechte. Oder jedenfalls ihre eigenen.
Saddam Hussein wei? pl?tzlich nicht nur, so lieb und knuffelig dreinzuschauen, dass man leicht vergi?t, was dieser Mann alles getan hat. Er versucht sogar sich in die Herzen seiner Erzfeinde zu schleichen:
?I am innocent ?til proven guilty?

Man kanns ja mal versuchen. Pech nur, wenn es Millionen von Zeugen f?r die begangenen Grausamkeiten gibt.
Vielleicht singt er ja bei seinem n?chsten Auftritt Kim Yong-Ils neuen Superhit:

I?m So Ronery
I?m so ronery
So ronery
So ronery and sadry arone

3 Kommentare 22.12.05 15:09, kommentieren

?Heute regieren die Juden die Welt durch Vertreter?, sagte der Regierungschef. ?Sie haben den Sozialismus, den Kommunismus, die Menschenrechte und die Demokratie erfunden und gef?rdert, damit es falsch erscheint, sie zu verfolgen, und sie gleiche Rechte genie?en k?nnen. Damit haben sie die Kontrolle ?ber die m?chtigsten L?nder gewonnen.? Doch er gebe die Hoffnung auf eine Strategie nicht auf, ?mit der wir den Endsieg gewinnen k?nnen?.

Wer sagt das? Adolf Hitler oder Ahmadinejad?
Nope! Der damalige malaysische Premierminister Mahathir Mohammed richtete diese Worte im Oktober 2003 an die Vertreter von 57 Staaten, die sich in der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) zusammengeschlossen haben. Keiner der Anwesenden mochte in Mahathirs Aussagen Antisemitismus erkennen, und das OIC-Sekretariat erkl?rte die Rede zu einem offiziellen Konferenzdokument.

Aktueller Jungle-World Artikel

1 Kommentar 21.12.05 15:04, kommentieren

Viel reden. Was tun?
Im d?nn besetzten Bundestag und auf dem EU-Gipfel gab es emp?rte Resolutionen gegen Ahmadinedschads Tiraden. Und dabei blieb es...

An deutlichen Worten herrschte kein Mangel gestern im Bundestag. Gleich der erste Redner, der sich mit den Hetztiraden des iranischen Pr?sidenten gegen Israel befasste, gab die Richtung vor. Die ?u?erungen Mahmud Ahmadineschads, sagte der SPD-Menschenrechtsexperte Christoph Str?sser, seien "unfassbar und schockierend f?r alle Menschen auf dieser Erde". In diesem Duktus ging es weiter.

"Ganz erschreckend" nannte es die neue menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Erika Steinbach (CDU), dass Ahmadineschad den "singul?ren Holocaust" geleugnet und Israels Existenzrecht bestritten habe. Wenn ein Staatsf?hrer so etwas sage, schloss sich der Gr?ne Volker Beck an, "dann muss die gesamte V?lkergemeinschaft dagegen aufstehen". Nur Worte?

Nein. Wie gesagt, so auch getan. Niemand kann behaupten, die deutschen Volksvertreter h?tten es bei rhetorischen Lippenbekenntnissen belassen. Eine ganz ?berw?ltigende Mehrheit entschloss sich spontan zum Handeln und boykottierte - die zu diesem Thema angesetzte Debatte im Plenarsaal. Gerade einmal ein gutes Zehntel der Abgeordneten war noch da, als am Ende einstimmig eine Resolution beschlossen wurde, die die Wahrung des Existenzrechts Israels zur "deutschen Verpflichtung" erkl?rt und die Verbalattacken aus Teheran als "v?llig inakzeptabel" verurteilt.

Wahrscheinlich sollte man das Verhalten der Parlamentsmehrheit ja so verstehen: F?r die allermeisten Abgeordneten waren Ahmadinedschads ?u?erungen derma?en schockierend, dass sie schon bei der Erw?hnung seines Namens fluchtartig den Saal verlie?en.

Wenn man es so versteht, kann man auch der Unionspolitikerin Erika Steinbach folgen. Steinbach n?mlich erkl?rte, sie m?sse dem Pr?sidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, "in einem Punkt widersprechen". Spiegel hatte es doch tats?chlich gewagt, die mangelnde Unterst?tzung f?r das j?dische Volk, das vom Iran bedroht werde, zu beklagen. Wie er darauf kam, ist Steinbach schleierhaft: "Das j?dische Volk steht nicht allein gelassen da, wie er meint", rief sie in den fast leeren Saal. Den Willen zur Unterst?tzung Israels belege die einstimmig beschlossene Resolution doch "ganz nachdr?cklich".

Ma?nahmen gegen den Iran, etwa Wirtschaftssanktionen oder Drohung mit Ausschluss aus der UNO, wie Spiegel sie forderte, beschlossen die deutschen Abgeordneten so wenig wie die EU-Staats- und Regierungschefs in Br?ssel. Auch dort verurteilte man Ahmadineschads Tiraden, ohne drastische Schritte einzuleiten. Die EU halte sich alle diplomatischen Optionen offen, hie? es. Mit Blick auf das iranische Atomprogramm erkl?rte der Europ?ische Rat: "Die EU arbeitet weiterhin an einer diplomatischen L?sung, allerdings bleibt das Zeitfenster daf?r nicht ewig offen."

So kam der ehrlichste Satz des Tages von Au?enamtsstaatssekret?r Gernot Erler. Der SPD-Politiker gestand offen ein: "Es ist nicht so einfach f?r die internationale Staatengemeinschaft, hier ad?quat zu reagieren."

LUKAS WALLRAFF (taz)

1 Kommentar 19.12.05 16:44, kommentieren

Wie Iranvajahan berichtet ist der iranische F?hrer Ahmadinejad nur knapp einem Angriff entkommen.
Im S?diran soll sein Autokonvoi angegriffen worden sein. Ein Fahrer und ein Bodyguard seien ums Leben gekommen, ein weiterer Bodyguard verletzt worden. Auf das es beim n?chsten Mal klappt!

1 Kommentar 18.12.05 00:35, kommentieren

Wie die New York Times berichtet, haben irakische Grenzpolizisten an der Grenze zum Iran einen Truck mit gef?lschten Wahlzetteln abfangen k?nnen. Wahrscheinlich versuchen die Mullahs die radikalen schiitischen Kr?fte im Irak zu st?rken. Wieviel Trucks es noch gab ist unklar.

14.12.05 20:50, kommentieren

14.12.05 15:05, kommentieren

Der iranische Pr?sident Mahmoud Ahmadinedschad hat erneut den Holocaust in Zweifel gezogen und die muslimischen Nationen aufgerufen, ihre "Passivit?t" gegen?ber dem pal?stinensischen Thema aufzugeben. "Wenn die Ermordung von Juden in Europa wahr ist, und die Zionisten deswegen unterst?tzt werden, warum sollte das pal?stinensische Volk den Preis daf?r zahlen?", zitierte das staatliche Iranische Fernsehen am Dienstag den Pr?sidenten auf seiner Website.

"Die islamische Welt sollt ihre Politik der Passivit?t aufgeben und sich aktiver mit der pal?stinensischen Frage besch?ftigen", soll Ahmadinedschad gesagt haben. Der Westen k?nne im pal?stinensisch-israelischen Konflikt keine Vermittlerrolle ?bernehmen, da er schon immer auf der Seite des "zionistischen Regimes" gestanden habe. Der israelische Rundfunk zitierte Ahmadinedschad mit den Worten: "Der Kampf [f?r die Pal?stinenser] ber?hrt die gesamte muslimische Nation und beschr?nkt sich nicht auf ein bestimmtes Gebiet".

Der Pr?sident hielt am Montag eine Rede auf einer islamischen Konferenz in Teheran, an der auch Khaled Mashaal teilnahm. Mashaal ist der politische F?hrer der radikalislamischen Terrororganisation Hamas. Sp?ter sprach der Pr?sident mit Mashaal ?ber das pal?stinensische Thema, berichtete die Organisation im Internet.

Auch der fr?here iranische Pr?sident Akbar Hashemi Rafsandschani traf sich mit Mashaal in Teheran. Bei dem Treffen sagte Rafsandschani: "Die Tage der Zionisten sind gez?hlt". Der Iran w?rde seine fundamentalistische Politik fortsetzen, k?ndigte er an. Mashaal sagte: "Politik kann unseren [gewaltsamen] Widerstand nicht ersetzen, sie kann ihn nur vervollst?ndigen."

Der Iran k?nnte in drei Monaten den "point of no return" erreicht haben und ?ber die die F?higkeit verf?gen, Atomwaffen herzustellen, sagte der Generalstabschef der israelischen Armee, Dan Halutz, am Dienstag im parlamentarischen Ausschuss f?r Au?en- und Sicherheitspolitik der Knesset.

Quellen im Amt des Ministerpr?sidenten dementierten am Sonntag einen Bericht der britischen Zeitung "Sunday Times", in dem behauptet wurde, dass Israel sich auf einen Milit?rschlag gegen iranische Nuklearanlagen Ende M?rz 2006 vorbereiten w?rde. (Haaretz/Ynet, 13.12.)

1 Kommentar 13.12.05 21:10, kommentieren

2 Kommentare 10.12.05 09:56, kommentieren

Wenn die Arbeit in der Atomanlage des Iran vollst?ndig aufgenommen werden sollte, k?nnte es nur noch wenige Monate bis zur Fertigstellung einer Atomwaffe dauern, warnte der Leiter der Atomenergiebeh?rde (IAEA) der Vereinten Nationen, Mohamed El Baradei, in einem Interview mit der britischen Zeitung The Independent am Montag. (Haaretz, 5.12.)

1 Kommentar 5.12.05 19:17, kommentieren