MORGENTHAU

Medienanalyse

In diesen Zeiten wächst vor allem die Kategorie "Medienanalyse". Dass das seine Gründe hat, beweisen die Blogger von "Little Green Footballs": Im Laufe des Kriegs der Bilder entstehen komplette Kriegsszenarien als virtuelle Welten am Computer, um Menschen in aller Welt gegen Israel aufzubringen und die Unverhältnismässigkeit" seiner Verteidigung zu "beweisen".



Aufmerksam geworden waren die Blogger von "Little Green Footballs", als zur Erklärung der Chronologie der Ereignisse von Kana immer wieder aus Agenturkreisen zu hören war, die Veröffentlichung von Bildern könne von der Abfolge der Ereignisse abweichen, je nach dem wie lange Zeit für die Nachbearbeitung der Bilder gebraucht würde. Nachbearbeitung von Nachrichtenbildern? Das machte Experten hellhörig. Denn von Nachrichtenbildern erwartet der Betrachter, dass sie, anders als die Fotomontagen der Werbung authentisch sind, das zeigen, was war, und nicht, was wir glauben sollen, was gewesen sei.
Was man dann auf Bildern der renomierten Nachrichtenagentur "Reuters" fand, übertraf alle Befürchtungen. Da wurde aus einer einzelnen Rauchsäule plötzlich ein Inferno, hervorgerufen allerdings nicht durch israelische Bomben, sondern durch das allen Fotoamateuren und Profis bekannte Stempelwerkzeug aus Adobe´s Photoshop.
Das Werkzeug, das dazu dient, Teile eines Bildes in andere Bereiche zu kopieren hinterlässt eine deutliche Signatur, sofern man in der Eile des Gefechts vergisst, mit einem weiteren Werkzeug diese zu verwischen, um einen natürlichen Eindruck wieder herzustellen.
Genau diese Signatur, ein Muster gleicher Bildsegmente, entdeckt man im obigen Nachrichtenbild von Reuters in den beeindruckenden Rauchwolken. Die Blogger fanden sogar das Originalbild, das der Fälscher benutzt hatte und entdeckten dabei weitere Einzelheiten:
Um die Dramatik des Bildes zu steigern, wurde nicht nur der Rauch vermehrt, sondern auch, um eine dichtere Bebauung als tatsächlich vorhanden vorzutäuschen, ganze Häuserblocks einkopiert.
Damit ist dieser Luftangriff Israels der erste der Menschheitsgeschichte, in dem Häuser nicht zerstört werden, sondern neu hinzukommen.
Die Manipulationen, die an die peinlichsten Bilderfälschungen der Stalinzeit erinnern, werden in einer beeindruckenden Dokumentation bei "Little Green Footballs" mit Animationen und "vorher-nachher"-Vergleichen vorgeführt.
Der glücklose Fälscher, ein arabischer Reuters-Fotograf namens Adnan Haij übrigens ist uns allen kein Unbekannter. Er stand für Reuters auch vor einer Woche hinter der Kamera, als Hisbollahterroristen in Kana Kinderleichen wie Jagdtrophäen der schockierten Welt präsentierten. Eine Schmierenkomödie, die ebenfalls durch aufmerksame Blogger ans Licht kam und mittlerweile auch von einem grossen Teil der Massenmedien zugegeben werden musste.

at Little Green Footballs

1 Kommentar 6.8.06 14:31, kommentieren



Was macht die Juden nur so aggressiv? Der Judenstaat hat doch den Verstand verloren. Danke Stern für solch offenen Antisemi.. äh ich meine solch offene Worte.

1 Kommentar 5.8.06 11:46, kommentieren

Ein und derselbe Sachverhalt wird in den Medien schonmal unterschiedlich wiedergegeben. So titelte der Spiegel Online heute: "Eichmann und die Nazihelfer der CIA", darunter stand: "Die Festnahme des SS-Mannes Adolf Eichmann 1960 galt lange Zeit als Meisterwerk des Mossad. CIA-Dokumente zeigen nun, dass der US-Geheimdienst schon lange vor den Kollegen aus Israel von Eichmann wusste, aber keinen Finger rührte - um deutsche Politiker zu decken."
Die Welt titelt: "CIA: Adenauer-Regierung schützte Adolf Eichmann" und darunter: "Statt Informationen über den Verbleib des Nazi-Verbrechers zu überprüfen, wurde dafür gesorgt, daß auch der US-Geheimdienst Hinweisen nicht nachging."
Die deutsche Nachkriegsregierung unter Konrad Adenauer hätte US-Dokumenten zufolge den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann deutlich früher aufspüren können. Anstatt entsprechende Informationen ihrer eigenen Nachrichtendienste zu nutzen, sorgte sie jedoch demnach dafür, daß auch der US-Geheimdienst CIA den Hinweisen nicht nachging. Damit sollte offenbar unter anderem Adenauers enger Mitarbeiter Hans Globke vor weiteren Vorwürfen wegen seiner Nazi-Vergangenheit geschützt bleiben. Dies geht Historikern zufolge aus CIA-Dokumenten hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden.
Aber dank Spiegel wussten wir ja schon immer das die wahren Nazis die Amerikaner sind! oder so

2 Kommentare 7.6.06 21:25, kommentieren

Glückwunsch – der Kapitalismus ist links!

"Die Verstaatlichung der Öl- und Gasindustrie in Bolivien und die nationale und soziale Wirtschaftspolitik einiger südamerikanischer Staaten, die allgemeinhin als links bezeichnet werden, läutet ganz offensichtlich eine neue Runde im Kampf gegen die weltumspannende Wirtschaftsdiktatur ein.

Die NPD beglückwünscht die bolivianische Regierung zu diesem Schritt. »Widerstand gegen die globale Herrschaft des Geldes kann nur national sein«, kommentierte NPD-Vorsitzender Udo Voigt den Schritt des Staatspräsidenten Evo Morales. Es sei eine Grundforderung der NPD, daß die Wirtschaft dem Volk zu dienen habe. Das gelte insbesondere für die nationalen Energiequellen, die sich nicht in den Händen international agierender Spekulanten befinden dürften.

Es verwundert nicht, daß die nationale und soziale Politik Evo Morales für Aufregung in der gleichgeschalteten Presse und der etablierten Politik sorgt. »Schon bald werden die Minenunternehmen, die Forstwirtschaft und alle anderen nationalen Reichtümer, für die unsere Vorfahren gekämpft haben, an die Reihe kommen«, versprach der erst im Dezember gewählte Präsident des südamerikanischen Landes. Ca. 100 bewaffnete Soldaten hatten in kürzester Frist landesweit 56 Anlagen besetzt. »Das Plündern durch die ausländischen Unternehmen ist beendet«, erklärte Morales. Auch die Meldung, daß Venezuela, Kuba und Bolivien zukünftig auf gegenseitige Zölle verzichten und ein Gegenmodell zu den US-Freihandelsabkommen Wirklichkeit werden lassen wollten, sorgte verständlicher Weise für Aufregung in den Kreisen des internationalen Kapitals.
Man sieht: Widerstand gegen die Globalisierung ist möglich. Widerstand gegen die Globalisierung ist national. Das wird auch für Europa gelten.

»Medien und Politik werden nicht länger damit durchkommen, eine solche Politik als links zu bezeichnen«, meinte Voigt, »denn links ist ebenso internationalistisch und völkervereinheitlichend wie die kapitalistische Politik. Die Politik von Evo Morales aber ist national und in diesem Bereich Vorbild für Europa.«

(Erklärung auf der Homepage der NPD)

1 Kommentar 6.5.06 00:37, kommentieren

Gute Radiosendung über Mohammed-Karikaturen und den Iran bei Beatpunk...

Streaming

14.4.06 19:08, kommentieren

"Unser Problem besteht doch immer wieder darin, dass wir uns nur mit Folgen, aber nicht mit Ursachen besch?ftigen. Immer sind es die anderen, die Fehler machen und wir haben Recht . . .
Als h?tte Gott auf dieser Welt niemand au?er uns geschaffen. Warum besch?ftigen wir uns nicht mit dem wirklichen Problem, das diesen kleinen Zeichner dazu bewegt hat, den Propheten Mohammed auf diese widerw?rtige Art zu zeichnen?
Harmonieren denn unsere Aktivit?ten, das Handeln von Arabern und Muslimen also, mit den Prinzipien und Grundmotiven des Propheten? Waren wir gute Treuh?nder bei der ?bertragung des Islam in die Welt, haben wir ihn im besten Licht erscheinen lassen, so wie der ehrw?rdige Prophet es vorgelebt hat? Waren wir so tolerant und nachsichtig wie es unsere Religion verlangt?
Seit wann sind die Araber und Muslime denn so bem?ht um ihre Religion und ihren Propheten, dass sie alles tun, um D?nemark und seine F?hrung zu attackieren und seine Waren zu boykottieren?
Und wenn wir schon so um unsere Religion und den Propheten bem?ht sind, warum nehmen wir eine solche Haltung dann nicht gegen?ber jenen islamischen Gruppierungen ein, die unschuldige Muslime und andere Menschen umbringen? Warum sind wir da nicht so w?tend wie wir es jetzt im Kampf gegen D?nemark sind?
Warum gibt es keine Demonstration von auch nur f?nf Muslimen, bei der die Morde an Unschuldigen kritisiert werden, die von den m?rderischen Terroristen um Bin Laden, Zarqawi und Zawahiri tagt?glich im Irak und andernorts begangen werden? Warum pr?sentieren wir nicht ein Bild von Mohammed als gl?ubigem, aufrichtigem und tolerantem Menschen, anstatt Mohammed zu einem Bild von Bin Laden, einem Schwert, des T?tens, der Taliban, der Enthauptung und des Selbstmords verkommen lassen? Wie k?nnen wir den Mord an Ungl?ubigen gestatten, obwohl Mohammed sie geehrt hat? Wie k?nnen wir die Frauen unterdr?cken, obwohl Mohammed sie verehrt hat? Wie k?nnen wir Blut vergie?en, obwohl Mohammed das verboten hat?!
Es sind also die Araber und Muslime selbst, die hauptverantwortlich sind f?r die Diffamierung dieser Religion und des Bilds von Mohammed, weil sie nicht das wirkliche Bild dieser himmlischen und unsterblichen Botschaft und seines ehrw?rdigen Propheten verk?rpern. Wir alle m?ssten uns bei Mohammed entschuldigen, weil wir sein Bild entstellt haben."

Aus einem Kommentar des arabischen Autors Baha Al-Musawi, der zeitgleich im Magazin "Al Jazeera" und auf der liberalen Website "Elaph" erschien.

1 Kommentar 5.2.06 22:01, kommentieren

Es gibt Stimmen der Vernunft in der muslimischen Welt. Saad Hariri im Libanon zum Beispiel oder der saudische Prinz heute auf CNN, die die Karikaturen aus D?nemark sch?ndlich finden, genau wie die Ausschreitungen von Islamisten gegen Botschaften. Auch in Br?ssel kam es zu Demonstrationen, diese verliefen friedlich. George W. Bush vertrat ebenfalls die Position diese Karikaturen seien nicht gerechtfertigt, verteidigte aber gleichzeitig die Pressefreiheit. Vielleicht ist jetzt die Zeit ein bisschen Feuer aus der Sache zu nehmen und sich der Demokratisierung der islamischen Welt zu widmen. Denn trotz allen Gefechten hier und dort ist die Entwicklung insgesamt noch positiv...

1 Kommentar 5.2.06 20:12, kommentieren

Die GANZE Wahrheit ?ber Mohammed (Prophet)

2 Kommentare 2.2.06 19:26, kommentieren

2.2.06 11:23, kommentieren

ZDF abschalten!

Die Pal?stinenser haben gew?hlt. Und zwar, mit absoluter Mehrheit, eine radikale, religi?s-nationalistische Blut-und-Boden-Partei. Alle guten Menschen glauben nun nat?rlich, dass es sich um eine reine Protestwahl handelte und das Wahlvolk den stramm antisemitischen Terror-Kurs der Hamas nur murrend bis billigend in Kauf genommen habe, aber das ist nat?rlich Unfug: Gerade weil sich die Hamas immer unerbittlich in ihrer Ablehnung gegen?ber Israels blo?er Existenz zeigte und ausschlie?lich auf brutale Gewalt setzte, sicherte sie sich den Respekt und die Sympathien der durch jahrelange ungehemmte Propaganda radikalisierten Massen.

Eines ist doch klar: Wer immer sein Kreuz bei Hamas machte, mu?te wissen, dass man damit auch jede Hoffnung auf Frieden mit Israel und damit auf einen Staat mit ausgehandelten Grenzen fahren lie? bzw. auf fortgesetzten Kriegszustand und weiter w?hrendes Elend setzte.

Anlass genug eigentlich, sich auch in Europa ernsthafte Sorgen zu machen. Die machte man sich auch ? w?ren es denn die Israelis, die in ihrer Mehrheit f?r eine stramm nationalistische, radikale und rassistische Partei stimmten, also f?r Kach. Dies passiert nat?rlich nicht, und mangels echter Hardliner nach Art der Hamas muss nun der unter rapider Schwindsucht leidende rechtslastige Likud-Haufen Netanyahus gr??er und gef?hrlicher gemacht werden, als er ist.

Deshalb spricht Steffen Seibert in den ?heute?-Nachrichten mit Karin Storch, die es, aus welchen Gr?nden auch immer, nach Ramallah verschlagen hat. W?re man b?swillig, k?nnte man vermuten, dass sie ihre Berufung auf den Korrespondentenposten irgendwann morgens in den Fr?hst?cksflocken gefunden hat, denn Sachkenntnis kann es nicht sein, was sie f?r den Job qualifiziert. Aber sie bringt die ?richtige? Gesinnung mit. Deshalb kann der alerte Seibert ebenso scheinheilig wie suggestiv fragen, ob denn der Wahlerfolg der Hamas nicht ?den israelischen Hardlinern in die H?nde? spiele.

Einmal d?rfen wir raten, was Karin Storch darauf antwortet! Und auf Seiberts Nachsetzen, wie denn nun die Wahl in Israel ausgehen k?nnte, wirkt Frau Storch zun?chst irritiert, aber dann sagt sie frech: ?Wenn heute Wahlen w?ren, w?rden die Hardliner wohl die Mehrheit bekommen.?

Nun war erst am Morgen die j?ngste Umfrage unter israelischen W?hlern in der liberalen Tageszeitung Ha?aretz ver?ffentlicht worden, wonach Kadima (Mitte) 44 Sitze erringen k?nnte, Avoda (links) mit gro?em Abstand zweitst?rkste Partei w?rde und der Likud (rechts) noch weiter abschmierte und jetzt bei k?mmerlichen 14 Sitzen angekommen ist.

14 Sitze von 120, aber Karin Storch meint, dass die ?Hardliner? in Israel die Mehrheit holen. Nun ist Ramallah von den Au?enbezirken Jerusalems nur einen schlappen Kilometer entfernt, und einer Korrespondentin darf man zutrauen, notfalls r?berzuradeln, um sich wenigstens eine Jerusalem Post zu kaufen, wenn sie schon, wie die meisten der Korrespondenten, kein Hebr?isch kann. Aber entweder ihr waren die Umfragen nicht gel?ufig, oder sie stellte die Behauptung von der St?rke der ?Hardliner? wider besseres Wissen, also b?swillig auf. Keine dieser M?glichkeiten gereichte ihr zur Ehre. Aber f?rs Zweite scheint es zu reichen.

Hagalil

1 Kommentar 29.1.06 11:42, kommentieren



"Die Moral der Rache" titelt der Spiegel. Mit Moral kennt er sich aus. Rache ist allerdings ein sehr hartes Wort f?r Selbstverteidigung gegen brutale M?rder..
Wieder mal ein Spiegel f?r den M?ll...

1 Kommentar 23.1.06 20:37, kommentieren

Wie die Dinge im Irak laufen...

1 Kommentar 11.12.05 20:02, kommentieren

WALL STREET JOURNAL:
"CONDI'S EUROPEAN TORTURE"

Was war das f?r ein Spektakel, als Condoleezza Rice diese Woche durch Europa reiste und ?berall auf gespielte Entr?stung traf, weil die CIA vielleicht Terroristen in europ?ischen Gef?ngnissen festgehalten hat. W?re die Au?enministerin nicht so diplomatisch, h?tte sie ihre Reise abgesagt und verk?ndet, dass sie erst wieder kommt, wenn die Politiker des Kontinents sich entschieden haben, erwachsen zu werden.

Es geh?rt zu Europas moralischem D?nkel, sich st?ndig ?ber den bevorstehenden Ausbruch des Faschismus in Amerika Sorgen zu machen, obwohl es der Kontinent selbst ist, wo Diktatoren alle paar Jahrzehnte aufzutauchen scheinen. Dann ruft Europa um Hilfe, und Washington kommt pflichtbewusst. Das letzte Mal geschah dies vor wenigen Jahren, als amerikanische Feuerkraft Slobodan Milosevic stoppte, der Europa jahrelang geplagt hatte.

Es w?re sch?n, wenn Europa sich zum Dank daf?r ab und zu entscheiden w?rde, Amerika mit seinem Sicherheitsproblem zu helfen, vor allem, weil der islamische Terrorismus auch Europas Sicherheitsproblem ist. Stattdessen muss sich die US-Au?enministerin Belehrungen ?ber das vermeintliche Thema der "geheimen" Gef?ngnisse anh?ren, in denen Terroristen sitzen, die 3000 Amerikaner get?tet haben.

Wir stellen "geheim" in Anf?hrungszeichen, weil die CIA kaum ohne das Wissen der betroffenen L?nder in Europa agieren k?nnte. Vielmehr greift die US-Regierung den Feind h?ufig "durch die Zusammenarbeit unserer Geheimdienste mit ihren ausl?ndischen Kollegen" an, wie Frau Rice es trocken formulierte. Die umstrittenen sogenannten "Rendition"-Ma?nahmen, die Transport, Gewahrsam und Verh?re von Terroristen betreffen, sind genau jene Anti-Terror-Ma?nahmen, die die multilateralen Europ?er lieben sollten.

Doch als die "Washington Post" begann, ?ber die "geheimen" Gef?ngnisse zu berichten, kamen die scheinheiligen Fragen. Der britische Au?enminister Jack Straw schrieb - durch und durch schockiert - im Namen der EU einen Brief an die US-Regierung und forderte "Aufkl?rung", um die "Sorgen von Parlament und ?ffentlichkeit zu zerstreuen". EU-Justizkommissar Franco Frattini drohte beteiligten EU-Staaten mit "ernsten Konsequenzen", unter anderem mit dem "Entzug des Stimmrechts". Die anti-amerikanische Presse, die in Europa vorherrscht, lief zu H?chstform auf.

Woran liegt es? Vor allem an Opportunismus und politischer Feigheit. Rum?nien und Polen, die beiden L?nder, die laut Presseberichten den USA geholfen haben, sollten Applaus daf?r bekommen. Aber die europ?ischen Medien haben so viele haarstr?ubend falsche Geschichten ?ber den Umgang der USA mit Gefangenen gebracht, dass anti-amerikanische Demagogen eine Gelegenheit sehen und sogar freundliche europ?ische Politiker Angst haben, dagegen zu halten.

Das Versprechen von Frau Rice, dass die USA auf europ?ischem Boden und anderswo niemanden "foltern", sollte den Europ?ern als Best?tigung reichen. Den CIA-Quellen zufolge, von denen jene Berichte stammen, beherbergten die "geheimen" Gef?ngnisse nur rund ein Dutzend ranghoher al-Qaida-Anf?hrer, darunter den Drahtzieher der Anschl?ge vom 11. September, Chalid Scheich Mohammed....

In Wahrheit haben die europ?ischen Geheimdienste und Sicherheitsbeh?rden nat?rlich der CIA im Kampf gegen den Terror geholfen, sowohl vor als auch nach dem 11. September 2001. Es gab Festnahmen von Mitgliedern von Terrorzellen und sogar erfolgreiche Strafverfahren. Versagt hat die politische F?hrung, versagt haben Volksvertreter, die sich weigern, diese Zusammenarbeit anzuerkennen oder deren moralische Notwendigkeit zu verteidigen.

Gef?hrlich ist dies weniger f?r Amerika - wir werden uns auch weiterhin selbst sch?tzen - als vielmehr f?r Europa. Die heuchlerische Aufregung ?ber amerikanische Anti-Terror-Methoden wird es europ?ischen Regierungen erschweren, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um Terror auf ihrem Boden zu verhindern.

Noch gef?hrlicher auf lange Sicht ist, dass der in Europa stolz vorgetragene Anti-Amerikanismus auf der anderen Seite des Atlantiks genau wahrgenommen wird. Die Europ?er sollten sich lieber dar?ber Sorgen machen, dass die amerikanische ?ffentlichkeit ihnen ihren moralischen Hochmut zur?ckzahlt, wenn sie demn?chst wieder nach den Yankees rufen, um einen ihrer hausgemachten Faschisten niederzuschlagen.

1 Kommentar 8.12.05 18:23, kommentieren

P!nk Pnzr berichtet das Homosexuelle in den USA ihr eigenes Fernsehprogramm bekommen. Dass das besonders sehenswert f?r queere Leute sein wird sei mal in Frage gestellt - die Homophobie k?nnte es wirklich bek?mpfen. Aber muss es gar nicht, wenn die Umfrage stimmt, denn "Eine Umfrage des Gallup-Institutes zeigt die offene Einstellung der Amerikaner gegen?ber der homosexuellen Gemeinde. 89 Prozent der befragten US-Amerikaner unterst?tzen die Gleichbehandlung f?r homosexuelle M?nner und Frauen am Arbeitsplatz..."

Artikel

1 Kommentar 13.11.05 11:47, kommentieren

Betr.: Nachrichtensendung "RTL Aktuell", am 8.11.05 um 18:45 Uhr, Bericht von Israel-Korrespondent Christoph Sagurna

Der Bericht von RTL-Korrespondent Christoph Sagurna zeigt eine Konfrontation zwischen israelischen Polizisten und pal?stinensischen Sch?lern am 8. November 2005 in Anata, im Ostteil Jerusalems.

In der Anmoderation sagte Peter Kloeppel: "Soldaten schie?en Tr?nengas-Granaten auf Schulkinder." Herr Sagurna sprach von israelischer Provokation, die von Pal?stinensern mit Steinw?rfen beantwortet wurde. Danach h?tten die israelischen Polizisten Tr?nengas-Granaten auf die Schule geworfen.

Es ist sehr bedauerlich, dass Herr Sagurna in seinem Bericht Beweis-Material, das ihm die israelische Polizei zur Verf?gung stellte, nicht verwendet hat und Israel der Provokation beschuldigt, w?hrend der Vorfall ganz anders verlaufen ist.

In der Umgebung der Grundschule in Anata finden Bauarbeiten der vom Obersten Gerichtshof in Jerusalem genehmigten Sicherheitsanlage statt.

Jeden Tag werden die Bauarbeiter der Sicherheitsanlage von pal?stinensischen Jugendlichen mit Steinen angegriffen. Um diese Bauarbeiter zu sch?tzen, sind Polizeikr?fte in Anata im Einsatz.

Am 8. November haben einige Jugendliche in der Pause um 10 Uhr das Schulgel?nde verlassen und Steine auf die Polizisten geworfen. Die Polizisten haben die Jugendlichen gefilmt. Dann kamen vermummte Personen aus der Schule und brachten weitere Sch?ler mit sich, um Steine auf Bauarbeiter und auf Polizisten zu werfen. Zu ihrer Verteidigung haben die Beamten Tr?nengas-Granaten geworfen. Auch dies wurde gefilmt. Dieses Film-Material wurde Herrn Sagurna zur Verf?gung gestellt.

Es muss betont werden, dass sich diese Ereignisse auf der Stra?e au?erhalb des Schulgel?ndes abgespielt haben. Auch wenn der Bericht von Herrn Sagurna einen anderen Eindruck vermittelt, so zeigt auch sein Bildmaterial, dass auf keinen Fall Tr?nengas innerhalb des Schulgel?ndes zum Einsatz kam.

Es ist bedauerlich, dass der deutschsprachigen ?ffentlichkeit wieder einmal eine Situation im pal?stinensisch-israelischen Konflikt mit unvollst?ndigen Informationen und Bildern vermittelt wird, ohne die wahren Umst?nde zu zeigen.

(Israelische Botschaft, Berlin)

5 Kommentare 9.11.05 19:06, kommentieren

Interview mit Jalal Talabani f?r die ARD
PDF

6.11.05 20:53, kommentieren

Medien-Zusammenfassungen:
Unterschlagung ist auch Propaganda

Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem

Die Rede des iranischen Pr?sidenten Ahmanididschad hat weltweite Emp?rung ausgel?st. Politiker im Westen solidarisierten sich mit Israel und erkl?rten in Teheran gemachte ?u?erungen bei einem Kongress ?ber "Die Welt ohne Zionismus" f?r "unakzeptabel".

Doch ebenso unakzeptabel ist eine eigent?mliche Selbstzensur der Medien. An jenem Mittwoch, als am Morgen der Hamaschef im Gazastreifen, Mahmoud A-Sahar, die Zerst?rung Israels prophezeite, am Mittag der iranische Pr?sident forderte, Israel von der Landkarte zu tilgen und am Nachmittag ein Pal?stinenser der Organisation "Heiliger Krieg des Islam" einen Massenmord an Juden in der israelischen Stadt Hadera ver?bte, wurde auch noch ein weiterer Satz Ahmanididschads zitiert: "Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen".

Laut Irna, der iranischen Nachrichtenagentur, warnte Ahmanididschad "L?nder und F?hrer, die Ma?nahmen zur Anerkennung des zionistischen Regimes ergriffen haben, unter Druck stehend oder mangels tiefem Verst?ndnisses, mit der Wut der islamischen Nation konfrontiert und auf ewiglich verdammt w?rden." Gleichg?ltig, welche ?bersetzung dem Original entspricht, hat Ahmanididschad nicht nur als Zitat seines Vorbilds Khomeini gefordert, Israel von der Landkarte zu tilgen. Er w?nscht auch jenen L?ndern Feuer und Zorn des Islams, die Israel anerkannt haben. Deutschland und ?sterreich sind ebenso gemeint wie ?gypten, Jordanien und letztlich sogar die Pal?stinenser.

Seit jenem 26. Oktober ist jedoch diese Drohung gegen europ?ische L?nder aus allen deutschsprachigen "Zusammenfassungen" der Rede spurlos verschwunden: bei dpa, der Tagesschau, bei Stern und Spiegel. Nur in einer Analyse der dpa aus Teheran wird sie noch einmal erw?hnt, jedoch verf?lscht, als sei diese "Wut der islamischen Nation" nur gegen Jordanien und ?gypten gerichtet, nicht aber gegen den Rest der Welt.

Da wird also europ?ischen Staaten der Krieg erkl?rt und der Untergang gew?nscht. Aber das wird schnell unterschlagen. Stattdessen bleibt nur die Drohung gegen Israel. Wenn nun im gleichen Atemzug israelische Attacken auf Pal?stinenser, die "massive Milit?roffensive" und die "Zerst?rung aller Friedenshoffnungen" gemeldet werden, ohne mehr das Attentat in Hadera zu erw?hnen, kommt der Verdacht auf, als w?rden gewisse Medienmacher in Europa insgeheim dem iranischen Pr?sidenten Beifall zollen. Das k?nnen sie nat?rlich nur solange tun, wie sie Vernichtungsdrohungen gegen ihre eigenen L?nder wegzensieren.

1 Kommentar 1.11.05 11:08, kommentieren

Der Herausgeber der kuwaitischen Tageszeitungen Al-Siyassah und der Arab Times, Ahmed Jarallah, kritisierte in einem Artikel die Hisbollah und ihren F?hrer Scheich Hassan Nasrallah.

MEMRI - Artikel

23.10.05 13:30, kommentieren

Erstaunliches tut sich in der arabisch-sprachigen Welt. In zwei Beitr?gen f?r die saudische Tageszeitung Al-Jazeera (nicht zu verwechseln mit dem TV-Sender) griff der Kolumnist Muhammad bin Abd Al-Latif Aal Al-Sheikh die Ideologie radikaler Jihad-Islamisten der Salafiya-Jihadiya-Bewegung scharf an. Unter anderem behauptet er, dass diese Ideologie der des Nationalsozialismus ?hnlich sei. Entsprechend entschieden m?sse, so Al-Scheikh, die Bewegung bek?mpft werden...

Im Folgenden dokumentieren wir Ausz?ge aus seinen Texten

1 Kommentar 23.10.05 13:15, kommentieren

Ungewohnt hohes Niveau erreicht in letzter Zeit der Spiegel. In meiner Sparte "Medienanalyse" bin ich auf ihn schon h?ufig schlecht zu sprechen gewesen. Nach dem gestrigen Artikel ?ber die Kurden und einem relativ guten Artikel zum Prozess gegen Saddam (siehe unten), nun ein Interview mit Dan Diner, der einem Mut machen kann.

Zeitenwende in der arabischen Welt - Dan Diner

Diner hat auch ein neues Buch auf dem Markt (bekannt sein sollte sein Buch gegen Antiamerikanismus): Versiegelte Zeit. Er berichtet ?ber den Stillstand in der arabischen Welt und zeigt auf, was daran Schuld sein k?nnte.

2 Kommentare 21.10.05 14:44, kommentieren